Holzpellets auf einem Baumstumpf in einem Wald.

Nachhaltige Wärme durch die Pelletheizung

Mit Holzpellets zu heizen ist umweltfreundlich, wirtschaftlich und komfortabel. Die Pellets werden aus gepressten Sägespänen hergestellt, die als Nebenprodukt der Holzverarbeitung anfallen. Dadurch sind sie nachhaltig verfügbar, verbrennen nahezu emissionsfrei und helfen Ihnen zusätzlich, Energiekosten zu sparen.

Unsere Kunden profitieren mit Pelletheizungen von einer effektiven, nachhaltigen und sparsamen Wärmelösung.

 

Das Prinzip der Pelletheizung

Eine Pelletheizung funktioniert im Grunde wie eine klassische Gas- oder Ölheizung: Durch die Verbrennung von Holzpellets entsteht Wärme, die über den Heizkreislauf an Heizkörper oder Flächenheizungen abgegeben wird.

Der entscheidende Vorteil gegenüber fossilen Brennstoffen liegt im Energieträger selbst: Holzpellets bestehen aus einem heimischen, nachwachsenden Rohstoff und verbrennen nahezu CO₂-neutral. Denn bei ihrer Verbrennung wird nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie der Baum während seines Wachstums zuvor aus der Atmosphäre aufgenommen hat.

Skizze, die die Funktionsweise einer Pelletheizung zeigt.

Asche als Dünger

Die bei der Verbrennung entstehende Bio-Asche können Sie problemlos im Garten als Dünger verwenden oder über den Hausmüll entsorgen. Der Ascheanteil von Holzpellets liegt bei nur etwa 0,5 %. Entsprechend wenig Asche und Flugasche fallen im Pelletkessel an – und ebenso selten muss die Aschelade geleert werden.

Auch in puncto Umweltverträglichkeit überzeugen moderne Pelletheizungen: Die Feinstaubemissionen liegen deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten. Aktuelle Pelletkessel unterschreiten die Anforderungen der Bundes-Immissionsschutzverordnung sowie des Umweltzeichens Blauer Engel mühelos.

Wie kommen die Pellets in den Kessel?

Die Holzpellets werden per Silowagen angeliefert und in einen Vorratsbehälter oder Lagerraum eingeblasen. Von dort gelangen sie über ein vollautomatisches Fördersystem direkt in den Heizkessel. Welche Fördertechnik am besten geeignet ist, hängt von Ihren räumlichen Gegebenheiten und Ihren individuellen Anforderungen ab. Eine Beratung durch einen Energie-Experten hilft bei der optimalen Planung.

Orientierungswerte für den Pelletverbrauch

Zur besseren Einschätzung Ihres zukünftigen Pelletbedarfs hier einige Vergleichswerte:

  • Für 1 Tonne Pellets werden ca. 1,5 m³ Lagerraum benötigt.
  • 1 Tonne Pellets entspricht energetisch etwa:
500 l
Heizöl
520 m³
Erdgas
750 l
Flüssiggas

Für jedes Haus das richtige Lager

Verschiedene Häuser benötigen durch ihre Bauart unterschiedliche Pelletlager. Hier finden Sie drei Arten, wie Sie ein Pelletlager verbauen können:

Lagerraum mit der Variante Maulwurf für Pellets.
Pelletlager mit einem Maulwurfprinzip

Das Pelletlagersystem Maulwurf ermöglicht dank seiner klugen Konstruktion eine sehr gute Raumausnutzung und passt sich vielseitig an unterschiedliche Grundrisse an. Es ist montage- sowie wartungsfreundlich und hat einen schonenden Pellettransport.

Lagerraum mit Holzschrägen für Pellets.
Pelletlager mit drei Saugsonden

Die Pellets rutschen über geneigte Holzböden direkt zu den drei Saugsonden. Von dort werden sie über einen Transportschlauch zum Pelletkessel befördert. Die Umschaltung der Saugsonden erfolgt dabei vollautomatisch, komfortabel und effizient.

Lagerraum mit Sonden für Pellets.
Pelletlager mit acht Saugsonden

Das Funktionsprinzip entspricht dem eines Pelletlagers mit drei Saugsonden, ist aber mit acht Saugsonden ideal für komplexe, verwinkelte Räume. Sie lassen sich zu Zonen zusammenschalten und sind dadurch sogar für zwei getrennte Pelletlageräume einsetzbar.

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